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Die Ranftkapellen

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Der Ranft
«Ranft» ist ein altes Wort und bedeutet «Rand». In der tiefen Schlucht der Melchaa wähnte man sich einst, am Rand der Welt zu sein. Bruder Klaus zog sich in diese Abgeschiedenheit wenige Wochen nach seinem Weggang zurück, nachdem er mit seinem Plan als Pilger gescheitert war. - Die Obere Ranftkapelle wurde 1468 zusammen mit der Einsiedelei gebaut. Die Behausung ist nur wenige Gehminuten vom Haus seiner Familie entfernt. Unweit der Melchaa wurde 1501 eine weitere Kapelle gebaut, dazwischen eine Kaplanei. |

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Zelle
Zelle des «Bruder Klaus», wie sein Name als Eremit nun lautet, mit einem Fenster in die Kapelle, mit Blick auf den Altar. Hier diente er Gott. Der Hauptinhalt seines geistlichen Lebens war die Betrachtung des Leidens Christi. Ende des Jahres 1481 wurde dieser Ort zum Mittelpunkt, als der Bund der Eidgenossen (der Schweizer) in einem Bürgerkrieg auseinanderzubrechen drohte. Bruder Klaus war der Friedensstifter. Darum ist diese Stätte heute ein besonderer Gebetsort. |

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Obere Ranftkapelle
Erbaut 1701
Im Ranft baute sich Bruder Klaus Ende 1467 zuerst ein "cluselin" aus Ästen, Holz und Laub. Seine Mitbürger, Freunde und Nachbarn, errichteten dem Gottesmann schon im folgenden Jahr 1468 eine richtige Klause und eine Kapelle. Der Konstanzer Weihbischof Thomas weihte die Kapelle am 27. April 1469 zu Ehren der Mutter Gottes, der Büsserin Maria Magdalena, des heiligen Kreuzes und der 10 000 Ritter. Bei dieser Gelegenheit prüfte er die Nahrungslosigkeit des Eremiten. |
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Untere Ranftkapelle
Erbaut 1469 und 1501
Die wachsende Pilgerzahl machte 1501 den Bau einer weiteren Kapelle notwendig.
Wunderschöne Bilder über das Leben von Bruder Klaus. |
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