Swiss Awards
René Prêtre: «Schweizer des Jahres» 2009
René Prêtre - Chirurg der Herzen
Der gebürtige Jurassier René Prêtre ist einer der begabtesten Chirurgen der Schweiz. Seine ruhigen Hände retten nicht nur jedes Jahr viele Kinderleben, sondern er ist mit seiner menschlichen Art auch der geborene Kinderarzt und eine grosse Stütze für die Eltern. Jeden Tag operiert er am Kinderspital in Zürich zwei Kinder, die aus der ganzen Schweiz und teilweise sogar aus dem Ausland zu ihm gebracht werden. Im Ausland arbeitet er als Chirurg in mehreren Stiftungen mit.
Über seine eigene Stiftung «Le petit cœur» finanziert René Prêtre seine humanitäre Arbeit in Mosambik. Einmal pro Jahr fliegt er mit seinem Team zwei Wochen nach Maputo und operiert Kinder und Jugendliche, die ohne diesen Einsatz keine Überlebenschance hätten.
René Prêtre, geboren 1957, ist seit acht Jahren Chefarzt der Herz-Chirurgie am Zürcher Kinderspital und Professor an der Universität Zürich. Prêtre studierte in Genf Medizin, interessierte sich aber mehr für Fussball, den er auch leidenschaftlich spielte. Nach dem Studium zieht er nach New York, operiert Opfer von Gewaltverbrechen und Unfällen. Hier sagt ihm ein älterer Kollege: «Du hast gute Hände. Du musst Herzen operieren.» Als Prêtre in die Schweiz zurückkehrt, hat er so viel operiert wie kaum ein anderer Arzt in seinem Alter. Er arbeitet in Kliniken in England, Deutschland und Frankreich bevor er am Kinderspital den Chefarztposten annimmt. |
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René Prêtre: «Schweizer des Jahres» 2009 (Bild: SF) |
«lifetimeAward» für Hans Erni
Gewählt zum «Schweizer des Jahres» 2009 mit 24,3 % wurde der Chirurg René Prêtre,
Platz 2 mit 18,8 % erreichte der Skirennfahrer Didier Cuche,
Platz 3 mit 7,9 % der Clown Dimitri.
Da Prêtre mit seinem Team zur Zeit Kinder und Jugendliche in Maputo in Mosambik am Herzen operiert, konnte er den Preis nicht persönlich entgegen nehmen. Er bedankte sich deshalb in einer Videobotschaft für seine Auszeichung. Prêtres Name wird neben jenen der sieben bisherigen Schweizerinnen und Schweizern des Jahres in den Gedenkstein auf der Älggi-Alp im Kanton Obwalden eingemeisselt, dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz.
(sf/meip) |